Stronghold Katze plus (2,5-5 kg)

  • Stronghold Katze plus  (2,5-5 kg)

Preisse, Maßen und gewichte

Beschreibung:  3 Pipetten Katze 2,5-5 kg

Preis :
1
bis
2
€ 32,75

3
bis
5
€ 31,50

6
bis
10
€ 30,90

Vorrätig

Anzahl:  

Stronghold Plus 30 mg Katze (2,5-5 kg), Packung 3 Tuben (orange)  Rezeptverpflicht

Lösung zum Auftropfen.

 30 mg/5 mg für >2,5‒5 kg

 

Zieltierarten: 

Katze.

 

Anwendungsgebiete:

Für Katzen, bei denen eine parasitäre Mischinfektion durch Zecken, Flöhe, Läuse, Milben, gastrointestinale Nematoden oder Herzwürmer vorliegt, oder das Risiko einer solchen parasitären Mischinfektion besteht. Die Anwendung des Tierarzneimittels ist ausschließlich für eine gleichzeitige Behandlung gegen Zecken und mindestens einen der anderen genannten Zielparasiten angezeigt. 

 

Ektoparasiten: 

- Zur Behandlung und Vorbeugung von Flohbefall (Ctenocephalides spp.). Das Tierarzneimittel hat eine sofortige und 

  anhaltende Floh tötende Wirkung für 5 Wochen gegen neuen Flohbefall. Es tötet 5 Wochen lang adulte Flöhe, bevor 

  diese Eier legen. Durch seine ovizide und larvizide Wirkung kann das Tierarzneimittel zur Kontrolle von bestehendem 

  Flohbefall in Bereichen beitragen, zu denen das Tier Zugang hat.

- Das Tierarzneimittel kann als Teil der Be-handlungsstrategie bei allergischer Flohdermatitis (FAD) verwendet werden.

- Behandlung von Zeckenbefall. Das Tierarzneimittel hat eine sofortige und anhaltende akarizide Wirkung für 5 Wochen 

  gegen Ixodes ricinus und Ixodes hexagonus, sowie für 4 Wochen gegen Dermacentor reticulatus und Rhipicephalus   

  sanguineus.

- Behandlung von Ohrmilben (Otodectes cynotis).

- Behandlung von Läusebefall (Felicola subrostratus). 

 

Zecken müssen am Wirt anheften und mit der Nahrungsaufnahme begonnen haben, um dem Wirkstoff Sarolaner ausgesetzt zu werden. 

 

Nematoden: 

- Behandlung von adulten Spulwürmern (Toxocara cati) und adulten intestinalen Hakenwürmern 

  (Ancylostoma tubaefor-me).

- Vorbeugung von Herzwurmerkran-kungen, verursacht durch Dirofilaria immitis, bei monatlicher Verabreichung.


Methode und Art der Anwendung:

Tragen Sie das Tierarzneimittel im Nackenbereich vor den Schulterblättern auf die Haut auf. Die Pipette sollte erst unmittelbar vor der Verabreichung aus der Schutzverpackung entnommen werden. 

 

1. Halten Sie die Pipette aufrecht, drücken Sie die Kappe fest an, um die Applikatordichtung zu durchstechen, und entfernen Sie dann die Kappe. 

 

2. Teilen Sie die Haare im Nackenbereich vor den Schulterblättern, um einen kleinen Bereich der Haut freizulegen. Tragen Sie die Spitze der Pipette direkt auf die Haut auf, ohne dabei zu massieren. 

 

3. Drücken Sie die Pipette 3‒4 mal fest, um deren Inhalt an einer Stelle zu entleeren. Vermeiden Sie den Kontakt zwischen dem Tierarzneimittel und Ihren Fingern. 

 

An der Applikationsstelle können vorübergehende kosmetische Effekte auftreten, wie kurzzeitiges Verklumpen oder Verkleben der Haare, Fettigkeit oder trockene weiße Ablagerungen, welche normalerweise innerhalb von 24 Stunden nach der Anwendung verschwinden. Diese Effekte beeinträchtigen die Sicherheit oder Wirksamkeit des Tierarzneimittels nicht.

 

Behandlungsplan:

Flöhe und Zecken: 

Für eine optimale Kontrolle von Zecken- und Flohbefall sollte das Tierarzneimittel in monatlichen Abständen verabreicht werden. Die Behandlung sollte während der gesamten Floh- und/oder Zeckensaison entsprechend der örtlichen epidemio-logischen Situationen fortgesetzt werden. Nach der Verabreichung des Tierarznei-mittels werden adulte Flöhe auf dem Tier innerhalb von 24 Stunden getötet, es werden keine lebensfähigen Eier mehr produziert und Larven (die nur in der Umwelt gefunden werden) werden eben-falls getötet. Dies stoppt die Fortpflanzung der Flöhe, unterbricht den Lebens-zyklus des Flohs und kann zur Kontrolle von bestehendem Flohbefall in Bereichen beitragen, zu denen das Tier Zugang hat.

 

Prävention von Herzwurmerkrankungen: 

Das Tierarzneimittel kann ganzjährig oder mindestens innerhalb eines Monats vor der ersten Exposition des Tieres mit Mücken sowie monatlich danach bis zum Ende der Mückensaison verabreicht werden. Die letzte Dosis muss innerhalb eines Monats nach der letzten Exposition gegenüber Mücken gegeben werden. Falls eine Dosis verpasst wird und ein monatliches Intervall zwischen den Dosierungen überschritten wird, mini-miert eine sofortige Verabreichung des Tierarzneimittels und die Wiederaufnahme der monatlichen Dosierung die Möglichkeit für die Entwicklung von adulten Herzwürmern. Wenn ein anderes Tierarzneimittel zur Herzwurmprävention in einem Herzwurmerkrankungspräven-tionsprogramm ersetzt werden soll, muss die erste Dosis des Tierarzneimittels innerhalb eines Monats nach der letzten Dosis des vorherigen Tierarzneimittels verabreicht werden.

 

Behandlung von Rundwurm- und Hakenwurminfektionen: 

Eine einmalige Dosis des Tierarzneimittels sollte verabreicht werden. Die Notwendigkeit und Häufigkeit einer erneuten Behandlung sollte mit dem verschreibenden Tierarzt abgestimmt werden.

 

Behandlung von Läusen:

Eine einmalige Dosis des Tierarzneimittels sollte verabreicht werden.

 

Behandlung von Ohrmilben: 

Eine einmalige Dosis des Tierarzneimittels sollte verabreicht werden. Um festzustellen, ob eine zweite Verabreichung ggf. notwendig ist, bitten Sie um eine weitere tierärztliche Untersuchung 30 Tage nach der Behandlung.

 

Gegenanzeigen:

Nicht anwenden bei Katzen, die gleichzeitig an einer anderen Erkrankung leiden oder die geschwächt und untergewichtig (in Größe und Alter) sind. 

Nicht anwenden bei Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.

 

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart:

Im Einklang mit der guten Veterinärpraxis wird empfohlen, alle Tiere im Alter von 6 Monaten oder mehr, die in Ländern mit einem vorhandenen Vektor leben, vor Beginn der präventiven Anwendung des Tierarzneimittels auf bestehende Infektionen mit adulten Herzwürmern untersucht werden.

Dieses Tierarzneimittel ist nicht wirksam gegen adulte D. immitis. Die Anwendung bei Tieren, die an Infektionen mit adulten Herzwürmen erkrankt waren, warf keine Sicherheitsbedenken auf.

 Obwohl nicht routinemäßig indiziert, sollten die Vorteile von regelmäßig durchgeführten Kontrolluntersuchungen auf Herzwurmerkrankungen in Einzelfällen vom behandelnden Tierarzt berücksichtigt werden.

 Zecken müssen mit der Nahrungsaufnahme auf dem Wirt begonnen haben, um dem Wirkstoff Sarolaner ausgesetzt zu werden. Daher kann eine Übertragung von infektiösen Krankheiten durch Zecken nicht ausgeschlossen werden.

 

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung:

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

Das Tierarzneimittel kann bei Katzen ab einem Alter von mindestens 8 Wochen und einem Körpergewicht von mindes-tens 1,25 kg angewendet werden.

 Das Tierarzneimittel ist ausschließlich auf die Hautoberfläche aufzubringen. Nicht oral oder parenteral verabreichen!

 Nicht auf die Haut auftragen, wenn das Fell des Tieres nass ist.


Für die Behandlung von Ohrmilbenbefall nicht direkt in den Gehörgang applizieren.

 

Es ist wichtig das Tierarzneimittel wie beschrieben anzuwenden, um zu verhindern, dass das Tier das Mittel ableckt und oral aufnimmt. Im Falle einer deutlichen oralen Aufnahme können vorübergehende gastrointestinale Effekte wie vermehrter Speichelfluss, Erbrechen, weicher Stuhl oder reduzierte Nahrungsaufnahme beobachtet werden. Diese sollten jedoch üblicherweise ohne Behandlung wieder verschwinden.

Halten Sie behandelte Tiere mindestens 30 Minuten lang von Feuer und anderen Zündquellen fern, bis das Fell trocken ist.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

Das Tierarzneimittel ist gesundheitsschädlich, wenn es oral aufgenommen wird. Bewahren Sie das Tierarzneimittel daher bis zur Anwendung in der Originalverpackung auf, um Kindern den direkten Zugang zu verwehren. Gebrauchte Pipetten sind sofort zu entsorgen. Bei versehentlichem Verschlucken ist sofort ärztlicher Rat einzuholen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.

 

Das Tierarzneimittel kann Augenreizungen verursachen. Vermeiden Sie den Kontakt mit den Augen und Hand-zu-Auge-Kontakt. Vermeiden Sie den direkten Kontakt mit behandelten Tieren, bis der Anwendungsbereich auf der Haut trocken ist.

 

Nach der Anwendung Hände waschen. Bei Hautkontakt mit dem Tierarzneimittel den betroffenen Bereich sofort mit Wasser und Seife abwaschen. Bei versehentlichem Augenkontakt diese sofort mit Wasser ausspülen und einen Arzt aufsuchen.

 

Kinder dürfen nicht mit behandelten Katzen für 4 Stunden nach der Behandlung spielen. Es wird empfohlen, die Tiere am Abend zu behandeln. Am Tag der Behandlung dürfen behandelte Tiere nicht in demselben Bett schlafen wie ihre Besitzer, insbesondere Kinder.

Personen mit empfindlicher Haut oder bekannter Allergie gegen derartige Tierarzneimittel sollten vorsichtig mit dem Tierarzneimittel umgehen.

 

Das Tierarzneimittel ist leicht entzündlich. Von Hitze, Funken, offener Flamme oder anderen Zündquellen fernhalten.

 

Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere):

Die Anwendung des Tierarzneimittels kann zu einem leichten, vorübergehenden Juckreiz am Auftragungsort führen. Gelegentlich wurden leichter bis mittelgradiger Haarausfall am Ort der Anwendung, Rötung und Speicheln beobachtet.

 

Anwendung während der Trächtigkeit. Laktation oder der Legeperiode:

Die Verträglichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation oder bei Tieren, die zur Zucht bestimmt sind, wurde nicht nachgewiesen. Allerdings gilt der Einsatz von Selamectin bei Zuchttieren, trächtigen oder laktierenden Katzen als sicher. Während die Verträglichkeit von Sarolaner nicht bei zur Zucht bestimmten, trächtigen oder laktierenden Katzen untersucht wurde, haben Laboruntersuchungen mit Sarolaner an Ratten und Kaninchen keine Hinweise auf teratogene Effekte ergeben.

 

Nur nach entsprechender Nutzen-Risiko-Abwägung durch den verschreibenden Tierarzt anwenden.

 

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen:

In Felduntersuchungen wurden keine Wechselwirkungen zwischen diesem Tierarzneimittel und anderen routinemäßig eingesetzten Tierarzneimitteln beobachtet.

 

Überdosierung (Symptome, Notfallmaß-nahmen, Gegenmittel), falls erforderlich:

Bei Kätzchen, die im Alter von 8 Wochen mit bis zum 5-Fachen der empfohlenen maximalen Dosis des Tierarzneimittels für bis zu 8 aufeinanderfolgende Behandlungen in 28-tägigen Intervallen behandelt wurden, konnten keine klinisch relevanten Nebenwirkungen beobachtet werden. Lediglich eine einzelne Katze, der das 5-Fache der maximalen Dosis verabreicht wurde, zeigte eine vorübergehende Überempfindlichkeit gegen Berührung, Haarsträuben, Pupillenerweiterung und leichtes Zittern; diese Symptome verschwanden jedoch ohne Behandlung.

 

Nach versehentlicher Einnahme einer vollständigen Dosis  können vorübergehende gastrointestinale Effekte wie Speichelfluss, weicher Stuhl, Erbrechen und reduzierte Nahrungsaufnahme auftreten, diese sollten jedoch ohne Behandlung wieder verschwinden.

Pharmakonynamische Eigenschaften:

Selamectin ist eine halbsynthetische Ver-bindung aus der Gruppe der Avermectine. Selamectin lähmt und/oder tötet ein breites Spektrum wirbelloser Parasiten durch Beeinträchtigung der Leitfähigkeit der Chloridionenkanäle, so dass die normale Impulsübertragung in den Neuronen unterbrochen wird. Hierdurch wird die elektrische Aktivität der Nerven-zellen von Nematoden und Muskelzellen von Arthropoden gehemmt, so dass es zu Paralyse und/oder Tod kommt. 

 

Selamectin besitzt eine adultizide, ovizide und larvizide Wirkung gegen Flöhe. Somit kommt es zu einer wirksamen Unterbrechung des Lebenszyklus von Flöhen, indem adulte Flöhe (auf dem Tier) abgetötet werden, die Entwicklung lebensfähiger Eier verhindert wird (auf dem Tier und in dessen Umgebung), und Larven (nur in der Umgebung) abgetötet werden. Hautschuppen von mit Selamectin behandelten Haustieren töten Floheier und -larven, die zuvor nicht mit Selamectin in Berührung gekommen waren, ab und können so zu einer Kontrolle von bestehendem Flohbefall in Bereichen beitragen, zu denen die Tiere Zugang haben. Selamectin ist wirksam gegen adulte Flöhe (Ctenocephalides spp.) sowie Milben (Otodectes cynotis), Läuse (Felicola subrostratus) und gastrointestinale Nematoden (Toxocara cati, Ancylostoma tubaeforme). Die Wirkung wurde auch gegen Herzwurm-Larven (D. immittis) nachgewiesen.

 

Bei Flöhen tritt die Wirksamkeit innerhalb von 24 Stunden nach der Anwendung ein und hält für 5 Wochen an.

Sarolaner ist ein Akarizid und Insektizid aus der Familie der Isoxazoline. Der primäre Wirkungsmechanismus von Sarolaner in Insekten und Milben ist die funktionelle Blockade der Liganden-gesteuerten Chlorid-Kanäle (GABA-Rezeptoren und Glutamat-Rezeptoren). Sarolaner blockiert GABA- und Glutamat-gesteuerte Chloridkanäle im zentralen Nervensystem von Insekten und Milben. Die Störung dieser Rezeptoren durch Sarolaner verhindert die Aufnahme von Chloridionen in GABA- und Glutamatgesteuerten Ionenkanälen, was zu einer erhöhten Nervenstimulation und letztlich zum Tod der Zielparasiten führt. Sarolaner besitzt eine höhere funktionelle Potenz zur Blockade von Rezeptoren in Insekten und Milben im Vergleich zu Säugerrezeptoren. Sarolaner interagiert nicht mit bekannten insektiziden Bindungsstellen von nikotinergen oder anderen GABAergen Insektiziden wie Neonicotinoide, Fiprole, Milbemycine, Avermectine und Cyclodiene. Sarolaner ist wirksam gegen adulte Flöhe (Ctenocephalides spp.) sowie gegen mehrere Arten von Zecken wie Dermacentor reticulatus, Ixodes hexa-gonus, Ixodes ricinus, und Rhipicephalus sanguineus.

 

Bei Zecken (I. ricinus) tritt die Wirkung innerhalb von 24 Stunden nach Anheften während eines Zeitraums von einem Monat nach Verabreichung des Tierarzneimittels ein.

 

Angaben zur Pharmakokinetik:

Nach äußerlicher Verabreichung von Stronghold® Plus werden sowohl Selamectin als auch Sarolaner gut resorbiert mit einer durchschnittlichen Bioverfügbarkeit von 40,5% bzw. 57,9% und systemisch verteilt.

 

Bei Katzen zeichnen sich Selamectin und Sarolaner nach äußerlicher Verabreichung durch eine geringe Clearance und lange Halbwertszeit von 12,5 Tagen bzw. 41,5 Tagen aus.

 

Bei Katzen wird Selamectin primär mit den Fäzes ausgeschieden, der Großteil als Muttersubstanz. Eine Bestimmung der Selamectin-Metabolite in den Fäzes zeigte, dass die metabolische Clearance auch zur Eliminierung beiträgt. Sarolaner wird primär als Muttersubstanz über die Galle ausgeschieden, unter Mitwirkung der metabolischen Clearance

 

Inkompatibilitäten:

Keine bekannt.

 

Dauer der Haltbarkeit:

Haltbarkeit des Tierarzneimittels im unversehrten Behältnis: 30 Monate.

 

Besondere Lagerungshinweise:

Nicht über 30 °C lagern.

Erst direkt vor Gebrauch die Pipette vom Blister entfernen.


 

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