Virbac Endogard Plus XL Wurmtabletten für Hunde

  • Virbac Endogard Plus XL Wurmtabletten für Hunde

Endogard Plus XL enthält Praziquantel, Pyrantelembonat und Febantel zur Behandlung von Mischinfektionen mit den folgenden Rund- und Bandwürmern bei erwachsenen Hunden, mit einem Körpergewicht  ab 17,5 kg;  1 Tablette pro 35kg Körpergewichtt. Die Tabletten können halbiert werden.

Virbac Endogard Plus XL Wurmtabletten für Hunde

 

Zur Behandlung von Mischinfektionen mit Rund- und Bandwürmern bei erwachsenen Hunden

2. Qualitative und quantitative Zusammensetzung

1 Tablette enthält:
Wirkstoffe:
Febantel 525,00 mg
Pyrantelembonat 504,00 mg
Praziquantel 175,00 mg
Sonstige Bestandteile:
Eine vollständige Auflistung der sonstigen Bestandteile finden Sie unter Abschnitt 6.1.

3. Darreichungsform
Tablette.
Ovale, bikonvexe Tabletten mit abgerundeten Kanten und Bruchkerben auf beiden Seiten. Leicht grünlich-gelb.
Die Tabletten können in gleiche Hälften geteilt werden.

4. KLINISCHE ANGABEN

4.1 Zieltierart/en
Hunde (große und sehr große Hunde).

4.2 Anwendungsgebiete unter Angabe der Zieltierart/en
Zur Behandlung von Mischinfektionen mit den folgenden Rund- und Bandwürmern bei erwachsenen Hunden:
Nematoden:
Askariden: Toxocara canis, Toxascaris leonina (späte unreife Stadien und reife Stadien).
Hakenwürmer: Uncinaria stenocephala, Ancylostoma caninum (Adulte).
Cestoden:
Bandwürmer: Taenia spp., Dipylidium caninum.

4.3 Gegenanzeigen Endogard Plus
Nicht zeitgleich mit Piperazin-Verbindungen anwenden.
Nicht anwenden bei Tieren mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der sonstigen Bestandteile.
Bei der Behandlung von trächtigen Hündinnen die angegebene Dosierung nicht überschreiten.

4.4 Besondere Warnhinweise (für jede Zieltierart)
Flöhe sind Zwischenwirte für eine häufige Bandwurmart – Dipylidium caninum. Ohne eine Kontrolle von Zwischenwirten wie Flöhe, Mäuse usw. kann Bandwurmbefall
immer wieder auftreten.

4.5 Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die
Anwendung
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren
Alle nur teilweise verwendeten Tabletten sollten entsorgt werden.
Die Anwendung dieses Tierarzneimittels bei Hunden mit einem Körpergewicht von weniger als 17,5 kg wird nicht empfohlen.
Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender
Personen, die dem Hund die Tabletten direkt verabreichen oder sie unter das Hundefutter mischen, sollten anschließend aus Hygienegründen ihre Hände
waschen.
Im Falle einer versehentlichen Einnahme ärztlichen Rat einholen und die Packungsbeilage vorzeigen.

4.6 Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere) Endogard Plus
Keine bekannt.

4.7 Anwendung während der Trächtigkeit, Laktation oder der Legeperiode
Vor der Behandlung trächtiger Tiere gegen Rundwürmer den Rat eines Tierarztes einholen.
Das Tierarzneimittel kann während der Laktation angewendet werden (siehe auch Punkt 4.3 oben und 4.9).
Nicht anwenden bei Hündinnen während der ersten zwei Drittel der Trächtigkeit.
4.8 Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen
Nicht gleichzeitig mit Piperazin anwenden, da die anthelminthische Wirkung von Pyrantel und Piperazin (enthalten in vielen Entwurmungspräparaten für
Hunde) gehemmt werden kann.
Die gleichzeitige Anwendung mit anderen cholinergen Verbindungen kann toxische Wirkungen auslösen.



4.10 Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich
Das Tierarzneimittel ist bei Hunden sehr verträglich. In Studien zur Zieltierverträglichkeit verursachten Dosen bis zum 5-fachen der empfohlenen Dosis
gelegentlich Erbrechen.

4.11 Wartezeit/en Nicht zutreffend.

5.1 Pharmakodynamische Eigenschaften
Das Tierarzneimittel enthält drei Wirkstoffe gegen Rund- und Bandwürmer: Febantel, Pyrantelembonat (Pamoat) und Praziquantel, ein partiell hydriertes
Pyrazinoisochinolin-Derivat, das häufig als Anthelminthikum in der Human- und Tiermedizin verwendet wird.
Pyrantel fungiert als cholinerger Agonist. Die Wirkung erfolgt durch die Stimulierung der nikotin-cholinergen Rezeptoren der Parasiten und Induktion einer
spastischen Lähmung, die eine Ausscheidung der Parasiten aus dem Magen-Darm-Trakt durch Peristaltik ermöglicht. Bei Säugetieren wird Febantel durch
einen Ringschluss in Fenbendazol und Oxfendazol umgewandelt, die eine anthelminthische Wirkung durch Hemmung der Tubulin-Polymerisation entfalten.
Eine Bildung von Mikrotubuli wird hierdurch verhindert, die als Struktur für die Normalfunktion von Helminthen unerlässlich sind. Insbesondere wird die
Glukoseaufnahme beeinträchtigt, was zu einer Abnahme von ATP in den Zellen führt. Der Parasit stirbt nach 2 – 3 Tagen infolge der Erschöpfung seiner
Energiereserven.
Praziquantel wird sehr schnell resorbiert und im gesamten Parasiten verteilt. In vitro und in vivo Studien haben gezeigt, dass Praziquantel schwere Schäden
an der Hülle des Parasiten verursacht, was zu Kontraktion und Paralyse führt. Die Folge ist eine fast sofortige tetanische Kontraktion der Parasitenmuskulatur
und eine rasche Vakuolisierung des synzytial angelegten Teguments. Diese schnelle Kontraktion wird durch Veränderungen des Flusses zweiwertiger
Kationen, vor allem Kalzium, erklärt.
In diesem fixen Kombinationsprodukt wirken Pyrantel und Febantel synergistisch gegen alle relevanten Nematoden bei Hunden. Insbesondere erstreckt sich
das Wirkungsspektrum auf Toxocara canis, Toxascaris leonina, Uncinaria stenocephala und Ancylostoma caninum. Das Wirkungsspektrum von Praziquantel
deckt alle Bandwurmarten von Hunden ab, insbesondere alle Taenia spp. und Dipylidium caninum. Praziquantel wirkt gegen adulte und unreife Stadien
dieser Parasiten.

5.2 Pharmakokinetische Eigenschaften
Peroral verabreichtes Praziquantel wird fast vollständig vom Darmtrakt resorbiert. Nach der Resorption wird das Medikament in alle Organe verteilt. Prazi- quantel wird in der Leber in inaktive Formen metabolisiert und über die Galle ausgeschieden. Über 95% der verabreichten Dosis werden innerhalb von 24
Stunden ausgeschieden. Nicht metabolisiertes Praziquantel wird nur in Spuren ausgeschieden.
Das Pamoat-Salz von Pyrantel weist eine geringe Wasserlöslichkeit auf, eine Eigenschaft, die die Resorption im Darm verringert und es dem Medikament
ermöglicht, in den Dickdarm zu gelangen und dort die Parasiten zu erfassen. Aufgrund der geringen systemischen Resorption von Pyrantel-Pamoat besteht
nur eine sehr geringe Gefahr von Nebenwirkungen/Toxizität für den Wirt. Nach der Resorption wird Pyrantel-Pamoat schnell und nahezu vollständig zu
inaktiven Metaboliten umgewandelt, die schnell über den Urin ausgeschieden werden.
Febantel wird relativ schnell resorbiert und in eine Reihe von Metaboliten verstoffwechselt, einschließlich Fenbendazol und Oxfendazol, die antihelminthische
Aktivitäten aufweisen.

6. PHARMAZEUTISCHE ANGABEN

6.1 Liste der sonstigen Bestandteile
Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Povidon, Natriumdodecylsulfat, Mikrokristalline Cellulose, Hochdisperses Siliciumdioxid, Magnesiumstearat (Ph.Eur.).

6.2 Inkompatibilitäten Keine bekannt.

Rezeptplichtiges Produkt  -Homeovet Vet. Klinik Rezeptservice

Preisse, Maßen und gewichte

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Anwendung

Dosierung und Art der Anwendung
Zum Eingeben.
Dosierung Endogard Plus XL
Die empfohlenen Dosierungen betragen: 15 mg/kg Körpergewicht Febantel, 14,4 mg/kg Pyrantel und 5 mg/kg Praziquantel. Dies entspricht 1 Tablette pro 35
kg Körpergewicht.
Die Tabletten können halbiert werden.
Verabreichung und Dauer der Behandlung
Futterbeschränkungen sind weder vor noch nach der Verabreichung des Tierarzneimittels erforderlich. Die Tablette(n) können dem Hund direkt verabreicht
oder unter das Futter gemischt werden.
Um die Verabreichung einer korrekten Dosis zu gewährleisten, sollte das Körpergewicht so genau wie möglich ermittelt werden.
Um Toxocara zu kontrollieren, sollten laktierende Hündinnen das Medikament 2 Wochen nach der Geburt und danach alle 2 Wochen bis zum Ende der
Laktation erhalten.
Im Falle eines schweren Spulwurmbefalls sollte eine weitere Gabe nach 14 Tagen erfolgen.
Zur routinemäßigen Kontrolle sollten erwachsene Hunde alle 3 Monate behandelt werden.

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