Zoetis Simparica Kautabletten für Hunde

  • Zoetis Simparica Kautabletten für Hunde

Simparica, zur Behandlung von Zeckenbefall, Flohbefall und der Sarcoptes-Räude (Sarcoptes scabiei) Zecken und Floh tötende Wirkung für mindestens 5 Wochen. 1,3-2,5- exp 08-2020 -2,5-5,0-exp 09-2020 5-10kg exp.09-2020- 10-20kg exp.10-2020- 20-40kg exp.04-2020 40,60 exp. 10-2019

Simparica aromatisierte Kautabletten für Hunde, zur Behandlung von Zeckenbefall, Flohbefall und der Sarcoptes-Räude (Sarcoptes scabiei). Das Tierarzneimittel hat eine sofortige und anhaltende Zecken und Floh tötende Wirkung für mindestens 5 Wochen.

(Inhalt Packung 3 tabletten.)

 


SIMPARICA QUALITATIVE UND QUANTITATIVE ZUSAMMENSETZUNG

Jede Kautablette enthält: Wirkstoff: Simparica Kautabletten;  Sarolaner
 

SIMPARICA DARREICHUNGSFORM

Kautabletten.
Fleckige, braun gefärbte, quadratische Kautabletten mit abgerundeten Kanten.

Die geprägte Zahl auf einer Seite bezieht sich auf die Stärke (mg) der Tabletten: "5", "10", "20", "40", oder "80"

 

SIMPARICA KLINISCHE ANGABEN

Zieltierart(en), Hunde.

Anwendungsgebiete unter Angabe der Zieltierart(en)

  • Zur Behandlung von Zeckenbefall (Dermacentor reticulatus, Ixodes hexagonus, Ixodes ricinus und Rhipicephalus sanguineus). Das Tierarzneimittel hat eine sofortige und anhaltende Zecken tötende Wirkung für mindestens 5 Wochen.
  • Zur Behandlung von Flohbefall (Ctenocephalides felis und Ctenocephalides canis). Das Tierarzneimittel hat eine sofortige und anhaltende Floh tötende Wirkung für mindestens 5 Wochen gegen Neubefall.
  • Das Tierarzneimittel kann als Teil der Behandlungsstrategie zur Kontrolle der allergischen Flohdermatitis (FAD) verwendet werden.
  • Zur Behandlung der Sarcoptes-Räude (Sarcoptes scabiei).

Flöhe und Zecken müssen am Wirt anheften und mit der Nahrungsaufnahme beginnen, um dem Wirkstoff ausgesetzt zu werden.

Gegenanzeigen

Nicht anwenden bei bekannter Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstigen Bestandteile.

 

Besondere Warnhinweise für jede Zieltierart

DieParasiten müssen mit der Nahrungsaufnahme beginnen, um in Kontakt mit dem Wirkstoff Sarolaner zu kommen; daher kann die Übertragung von infektiösen parasitären Krankheiten nicht vollständig ausgeschlossen werden.

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung

Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Anwendung bei Tieren:

  • In Ermangelung von verfügbaren Daten sollte die Behandlung von Welpen im Alter von weniger als 8 Wochen und / oder Hunden unter 1,3 kg Körpergewicht nur nach einer Nutzen-Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt erfolgen.


Besondere Vorsichtsmaßnahmen für den Anwender:

  • Nach der Anwendung Hände waschen.
  • Die versehentliche Einnahme des Tierarzneimittels kann potentiell Nebenwirkungen, wie z.B. vorübergehende exzitatorische neurologische Symptome, hervorrufen.
  • Damit Kinder keinen Zugang zum Tierarzneimittel bekommen, sollte nur eine Kautablette auf einmal aus der Blisterpackung entnommen werden und nur bei Bedarf. Die Blisterpackung sollte sofort nach Gebrauch in den Karton zurückgelegt werden und dieser außerhalb der Sicht- und Reichweite von Kindern gelagert werden.
  • Im Falle einer versehentlichen Einnahme ist sofort ärztlicher Rat einzuholen und die Packungsbeilage oder das Etikett vorzuzeigen.


Nebenwirkungen (Häufigkeit und Schwere). Keine bekannt.

Anwendung während der Trächtigkeit oder Laktation

Die Unbedenklichkeit des Tierarzneimittels während der Trächtigkeit und Laktation oder bei zur Zucht bestimmten Tieren wurde nicht belegt. Laborstudien bei Ratten und Kaninchen haben keine Hinweise auf eine teratogene Wirkung ergeben. Nur nach entsprechender Nutzen / Risiko-Bewertung durch den behandelnden Tierarzt anzuwenden.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln und andere Wechselwirkungen, Keine bekannt.

Während der klinischen Feldversuche wurden keine Wechselwirkungen zwischen Simparica Kautabletten für Hunde und routinemäßig eingesetzten Tierarzneimitteln festgestellt.

In Laborstudien zur Unbedenklichkeit wurden keine Wechselwirkungen beobachtet, wenn Sarolaner gleichzeitig mit Milbemycinoxim, Moxidectin und Pyrantelpamoat verabreicht wurde (in diesen Studien wurde die Wirksamkeit nicht untersucht).

Sarolaner ist stark an Plasmaproteine gebunden und könnte mit anderen stark gebundenen Arzneimitteln, wie nicht-steroidalen entzündungshemmenden Medikamenten (NSAIDs) und dem Cumarinderivat Warfarin, konkurrieren.

Wartezeit(en) Nicht zutreffend.

SIMPARICA PHARMAKOLOGISCHE EIGENSCHAFTEN

Pharmakotherapeutische Gruppe: Ektoparasitika zur systemischen Anwendung. ATC vet code: QP53BX06.

Pharmakodynamische Eigenschaften

Sarolaner ist ein Akarizid und Insektizid aus der Isoxazolin-Familie. Der primäre
Wirkungsmechanismus von Sarolaner in Insekten und Milben ist die funktionelle Blockade der Liganden-gesteuerten Chlorid-Kanäle (GABA-Rezeptoren und Glutamat-Rezeptoren). Sarolaner blockiert GABA- und Glutamat-gesteuerte Chloridkanäle im zentralen Nervensystem von Insekten und Milben. Die Störung dieser Rezeptoren durch Sarolaner verhindert die Aufnahme von Chloridionen durch GABA- und Glutamat-gesteuerte Ionenkanäle, was zu einer erhöhten Nervenstimulation und letztlich zum Tod der Zielparasiten führt. Sarolaner besitzt eine höhere funktionelle Potenz zur Blockade von Rezeptoren von Insekten und Milben im Vergleich zu Säugerrezeptoren. Sarolaner interagiert nicht mit bekannten insektiziden Bindungsstellen von nikotinergen oder anderen GABAergen Insektiziden, wie Neonicotinoiden, Fiprolen, Milbemycinen, Avermectinen und Cyclodienen. Sarolaner ist wirksam gegen adulte Flöhe (Ctenocephalides felis und Ctenocephalides canis) sowie gegen mehrere Arten von Zecken, wie Dermacentor reticulatus, Ixodes hexagonus, Ixodes ricinus, Rhipicephalus sanguineus und die Milbe Sarcoptes scabiei. Zusätzlich wurde in Laborstudien gezeigt, dass Sarolaner gegen andere Zeckenarten, wie Dermacentor variabilis, Ixodes scapularis, Amblyomma americanum, Amblyomma maculatum, sowie die Milbenarten Demodex canis und Otodectes cynotis wirksam ist.

Bei Flöhen tritt die Wirkung innerhalb von 8 Stunden nach Anheftung während eines Zeitraums von 28 Tagen nach Verabreichung des Tierarzneimittels ein. Bei Zecken (I. ricinus) tritt die Wirkung innerhalb von 12 Stunden nach Anheftung während eines Zeitraums von 28 Tagen nach
Verabreichung des Tierarzneimittels ein. Vor der Verabreichung auf dem Tier befindliche Zecken werden innerhalb von 24 Stunden abgetötet.

Das Tierarzneimittel tötet frisch auf dem Hund geschlüpfte Flöhe ab, bevor sie Eier legen können, daher verhindert es eine Umweltkontamination mit Flöhen in Gebieten, auf die der Hund Zugang hat.



Verzeichnis der sonstigen Bestandteile

Hypromelloseacetatsuccinat, mittelfreifließendes Granulat
Lactose-Monohydrat
Natriumstärkeglycolat
Hochdisperses Siliciumdioxid
Magnesiumstearat
Maisstärke
Puderzucker
Glucose-Sirup, (81,5% Feststoffe)
Sprühgetrocknete Schweineleber-Pulver
Würze, Pflanzliches Proteinhydrolysat
Gelatine Typ A
Weizenkeime
Calciumhydrogenphosphat wasserfrei

Inkompatibilitäten, Nicht zutreffend.


Besondere Vorsichtsmaßnahmen für die Entsorgung nicht verwendeter Tierarzneimittel oder bei der Anwendung entstehender Abfälle

International; Nicht aufgebrauchte Tierarzneimittel sind vorzugsweise bei Schadstoffsammelstellen abzugeben. Bei gemeinsamer Entsorgung mit dem Hausmüll ist sicherzustellen, dass kein missbräuchlicher Zugriff auf diese Abfälle erfolgen kann. Tierarzneimittel dürfen nicht mit dem Abwasser bzw. über die Kanalisation entsorgt werden.

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Preisse, Maßen und gewichte

Beschreibung:  Hund 1,3 bis 2,5 kg

Preis:
Vorrätig

Anzahl:  
Beschreibung:  Hund 2,5 bis 5 kg

Preis:
Vorrätig

Anzahl:  
Beschreibung:  Hund 5 bis 10 kg

Preis:
Vorrätig

Anzahl:  
Beschreibung:  Hund 10 bis 20 kg

Preis:
Vorrätig

Anzahl:  
Beschreibung:  Hund 20 bis 40 kg

Preis:
Vorrätig

Anzahl:  
Beschreibung:  Hund 40 bis 60 kg

Preis:
Vorrätig

Anzahl:  
Anwendung

Dosierung; die Tabletten können mit oder ohne Futter verabreicht werden.

Behandlungsschema:
Zur optimalen Kontrolle von Zecken- und Flohbefall sollte das Tierarzneimittel in monatlichen Abständen während der Floh- und/oder Zeckensaison verabreicht werden. Dabei sollte die lokale epidemiologische Situation berücksichtigt werden.

Zur Behandlung der Sarcoptes-Räude (verursacht durch Sarcoptes scabiei var. canis) sollte eine Einzeldosis in monatlichen Intervallen für zwei aufeinander folgende Monate verabreicht werden.

Das Tierarzneimittel sollte in einer Dosierung von 2-4 mg/kg Körpergewicht entsprechend der folgenden Tabelle verabreicht werden:


Simparica 5 mg Kautabletten für Hunde 1,3–2,5 kg 1 Tablette
Simparica 10 mg Kautabletten für Hunde >2,5–5 kg 1 Tablette
Simparica 20 mg Kautabletten für Hunde >5–10 kg 1 Tablette
Simparica 40 mg Kautabletten für Hunde >10–20 kg  1 Tablette
Simparica 80 mg Kautabletten für Hunde >20–40 kg 1 Tablette
>40:  Geeignete Kombination der Tabletten

Verwenden Sie eine geeignete Kombination der verfügbaren Stärken, um die empfohlene Dosis von 2-4 mg/kg zu erreichen.


Simparica Tabletten sind aromatisierte Kautabletten und werden von Hunden leicht aufgenommen, wenn sie ihnen vom Hundehalter angeboten werden. Wenn die Tablette vom Hund nicht freiwillig aufgenommen wird, kann sie mit dem Futter oder direkt in das Maul gegeben werden. Die Tabletten sollten nicht geteilt werden.

 

Überdosierung (Symptome, Notfallmaßnahmen, Gegenmittel), falls erforderlich

In einer Sicherheitsstudie wurde das Tierarzneimittel 8 Wochen alten Beagle-Welpen in Dosierungen entsprechend des 0-, 1-, 3- und 5-fachen der maximalen Behandlungsdosis von 4 mg/kg in Intervallen von 28 Tagen 10 mal oral verabreicht. Bei der maximalen Behandlungsdosis von 4 mg / kg wurden keine Nebenwirkungen beobachtet. In der Gruppe der Überdosierungen wurden bei einigen Tieren vorübergehende und selbstlimitierende neurologische Symptome beobachtet: leichter Tremor beim 3fachen der maximalen Behandlungsdosis und Konvulsionen beim 5-fachen der maximalen Behandlungsdosis. Alle Hunde erholten sich ohne Behandlung wieder.

Sarolaner wurde von Collies mit defektem “Multidrug-Resistance-Protein 1“ (MDR1 -/-) nach einmaliger oraler Verabreichung des 5-fachen der empfohlenen Dosis gut vertragen. Behandlungsbedingte klinische Symptome wurden nicht beobachtet.

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